• Stefan Riemer

Weihnachten 2020, so endete das Jahr. Kein Mensch in der Göttinger Fußgängerzone. Es war Lockdown. Seit November, der zweite in der Pandemie.

Alle freuten sich auf das neue Jahr. Es konnte ja nur besser werden. So hofften alle. Wir hatten neue Helden in dem Jahr kennen gelernt. Wie das Bild von dem Künstler Banksy zeigt.





Wir hatte Besuch so wie es die Pandemie zugelassen hat. So waren Svenja und Philipp unsere Besucher in dieser Zeit. Mit ausreichend Abstand oder mit Mundschutz.







Auch Annabelle kam auf einen Sprung vorbei und wir machten einen Spaziergang, die neue Lieblingsbeschäftigung in Deutschland.

Hier im Schnee hat es besonders viel Spaß gemacht. Nur leider hat es Frau Holle dann doch etwas übertrieben und für ein Schneechaos gesorgt.

Selbst der Fahrdienst, der Philipp und seine Kollegen zur Arbeit bringen sollte, war dazu nicht in der Lage. So mussten alle ein weiteres mal zu Hause bleiben.

Für uns Spaziergänger war es allerdings ein Traum durch diese malerische Landschaft zu stapfen. So vergingen die ersten Monate im Jahr und alle warteten auf den Impfstoff und die damit verbundene Hoffnung das alles bald vorbei sein wird. Aufgrund der Priorisierung kam Philipp schon recht früh an die Reihe. Kathrin hatte ihre erste Impfung schon erhalten und diese nicht so einfach vertragen. Deshalb fanden wir es nicht so toll, das Philipp seine erste Impfung ohne weitere Unterstützung für den Notfall bekommen sollte. Da er im ambulant Bereuten wohnen lebt und somit sehr selbstständig unterwegs ist hielt man eine "Nächtliche Notfall Betreuung" nicht für nötig. Wir fanden es nicht so klasse und Philipp übernachtete kurzer Hand bei uns. Das Problem war nur, dass die Schlafzimmer alle in der ersten Etage sind.

So begann der Tag mit einer ordentlichen sportlichen Einlage. Auf dem Po die Treppe Stufe für Stufe hinunter. Er machte dies prima und ohne murren. Das er bei uns war zeigte sich als eine gute Idee, da die Nacht nicht ganz ohne verlief.

langsam zog sich der Winter zurück und der Frühling meldete sich zu Wort. Die tagsüber schon sehr angenehme Wärme nutzten wir um mit Reiner und Sandra ein spontanes Picknick zu veranstalten.

Endlich wieder Sonne und Energie tanken. Das geht am besten an der frischen Luft mit netten Menschen.

Langsam kehrte die Normalität zurück und das Leben wurde wieder etwas einfacher. Man konnte wieder shoppen gehen, sich draußen mit Freunden treffen und ins Restaurant etwas leckeres essen. Das machte den ein oder anderen schon fast verrückt vor Freude und zeichnete ein lachen auf so manches Gesicht.


So viel Freude, nur weil es möglich ist essen zu gehen. Andere freuten sich auch, allerdings über das erste Eis im Jahr. Vielleicht hat sich der Eisverkäufer ein wenig geirrt. Eigentlich wollte Philipp nur zwei Kugeln Eis, aber wenn der Verkäufer es so gut mit uns meint!


Auch traf man sich mal wieder unerwartet in der Göttinger Innenstadt. Renate war mit Lea unterwegs und wir beschlossen am Wilhelmsplatz eine Kleinigkeit zu essen. Lea war auf ein solches spontanes treffen nicht vorbereitet und zeigte uns erst einmal die kalte Schulter. Zum Glück sind wir das gewohnt und freuten uns trotzdem über das nette zusammen treffen. Das auch Lea ihren Spaß daran hatte wurde leider nicht fotographisch festgehalten.



Das Leben wurde immer normaler und alle freuten sich über die wiedergewonnene Freiheit. Wir hatten unseren ersten gemeinsamen Urlaub mit dem Verein geplant und es sah alles danach aus, das wir auch ohne Probleme los fahren konnten.

Doch bevor es los ging hatten wir noch andere kleine Dinge geplant und gingen wieder Kaffee trinken.






In der Fußgängerzone sitzen und Kaffee mit einem leckerem Stück Herrentorte. Was kann es besseres geben. Für Philipp ist es das Spargel essen, dass ihm Freude macht.

Dann stand auch schon unser Urlaub vor der Tür. Über den Urlaub habe ich täglich berichtet, deshalb hier nur kurz der Hinweis auf einen rundum schönen, spannenden und erfolgreichen Urlaub. Gern möchte ich mich nochmal bedanken, bei der Werbegemeinschaft Rosdorf, die uns ein Auto für unsere Reise zur Verfügung gestellt hat und an die tollen Unterstützer, Sabine, Sandra und Gabi, die durch ihre mithilfe den Urlaub erst möglich gemacht haben.


Dieses Bild musste noch einmal sein. Es war so ein schöner Urlaub, mit so tollen Menschen und so tollem Wetter und so viel Spaß. Mehr geht wohl kaum.

Zwischen durch schauten wir uns auch immer wieder Häuser an, die wir als geeignet angesehen haben. Leider war immer etwas nicht so wie es sein sollte. Zu klein, zu verbaut, nicht gut geeignet für unser vorhaben, aber wir bleiben dran. Das richtige Haus wartet bestimmt schon auf uns, wir haben uns nur leider noch nicht getroffen.






Alle samt schöne Häuser, doch irgendwas war immer und leider in der Summe dann doch zu viel.

Deshalb suchen wir weiter nachunserem Traum Haus für unsere Traum WG. Jetzt, am Ende des Jahres 2021 sieht die Pandemische Lage wieder nicht so klasse aus und wir alle hoffen erneut auf das nächste Jahr. Wir hoffen, das wir unsere treffen wieder einmal im Monat hin bekommen, das wir einige Veranstaltungen mit besuchen, begleiten oder organisieren können. Das wir bald alle wieder unbefangen miteinander umgehen können.

Darauf freue ich mich und wünsche allen viel Gesundheit, Durchhaltevermögen und Geduld.

Bleibt Gesund, euer Stefan

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  • Stefan Riemer

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Das trifft leider nicht für jeden zu, aber so ist das immer. Philipp und ich (Stefan) waren nochmal ein paar Tage in der Nähe von Bremen. Hier beim Shoppen. Eine neue Jacke musste her und hier in Bremen hat er eine schicke gefunden. Gekauft wie gesehen.

Es waren wieder fünf sehr ereignisreiche Tage. Jeden Morgen gab es leckeres Frühstück. Nur Schwimmen war absolut nicht möglich. Einen Tag haben wir drei Schwimmbäder angefahren, die laut Internet alle auch das Hallenbad geöffnet hatten. Nur sieht die Realität manchmal anders aus- Na ja. Beim nächsten Mal vielleicht.

Mit Julian haben wir einen Tagesausflug auf der Fulda und der Weser unternommen. Das war ein toller Tag voller Überraschungen. Eine davon war die Tatsache, dass wir den Autoschlüssel für das in Hemeln abgestellte Auto im anderen Auto oben an der Fulda liegengelassen hatten. Zum Glück fragte uns Julian vor der Schleuse, ob wir den Schlüssel mitgenommen haben. Wir lachten und schüttelten die Köpfe. Am Ende entschlossen wir, dass Kathrin zurück paddelt und den Schlüssel holt. Die Fulda Flussaufwärts. Eine prima Sache. Sie schaffte es und kam nach ca. einer Stunde wieder bei uns an der Schleuse in Hann- Münden an. Julian und ich nutzten die Wartezeit zum Eisessen und Kaffeetrinken. Gute Arbeitsteilung. Später sind wir dann gemeinsam am Ziel in Hemeln angekommen.

Tatsächlich auch trocken und ohne weiteres "Unglück". Es war ein klasse Ausflug, den wir bestimmt nochmal wiederholen werden.

Zwischendurch schauten wir uns ein paar Häuser in Göttingen an, die zum Verkauf angeboten wurden. Alle hatten den ein oder anderen "Haken", so dass wir weiterhin nach einem geeigneten Objekt schauen. Aber das richtige für uns wartet wahrscheinlich noch auf uns.

Solange bemühen wir uns den Verein ein wenig bekannter zu machen. Die Gelegenheit dazu hatten wir am am 10. September bei der Veranstaltung "Engagiert in Göttingen". Der Zeitpunkt war genial, da es kurz vor den Kommunalwahlen/ Bürgermeisterwahlen lag. Alle Parteien und deren Vertreter schauten auch bei uns an dem kleinen Stand vorbei und es kam zu interessanten Gesprächen. Auch eine interessierte junge Frau ist dort auf uns zugekommen und möchte unseren Verein unterstützen. Super Unterstützung hatten wir von unseren tollen Vereinsmitgliedern, die sich extra Zeit genommen haben, um uns

zu vertreten. Es hat sich ein interessanter Kontakt auf dieser Veranstaltung ergeben, der uns noch weiter beschäftigt und uns eventuell auch ein großes Stück weiter bringen kann. Dazu später mehr, wenn sich etwas "spruchreifes" entwickelt hat.

Nach dieser Veranstaltung entschlossen Kathrin und ich uns auch nochmal auf Reisen zu begeben. So machten wir uns auf und verbrachten eine Zeit auf der griechischen Insel Korfu. Vielleicht wäre es auch mal ein Ziel für unseren Verein. Es wäre eine große Herausforderung. Aber hier kann man es echt genießen und es sich gut gehen lassen.

Hier bei einem kleinem Imbiss direkt am Strand. Mit Sonne, Sand und Meer(mehr). Von hier aus haben wir auch das nächste Treffen geplant und organisiert. Es findet am Dienstag den 26.10 ab18 Uhr in der Roten Straße im Hohlbornschen Haus statt.

Nur geht auch jeder Urlaub mal zu Ende und wir sind wieder in Göttingen und freuen uns darauf, euch alle wiederzusehen. Deshalb freuen wir uns, auch wegen der Gewissheit, die ich eingangs schon schrieb, nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Mit dieser Erkenntnis wünsche ich allen, alles Gute und bis zum nächsten Bericht.

Euer Stefan

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  • Stefan Riemer

So lange haben wir gewartet bis es endlich los ging und jetzt ist es schon wieder fast vorbei. Wir hatten eigentlich so viel vor, doch die Zeit ging so schnell vorbei. Das Wetter war auch viel zu gut, so dass wir eigentlich jeden Tag an den Strand gehen wollten. Genau das haben wir auch gerne gemacht. Heute ging es dann zum letzten Mal für diesen Urlaub an den Strand und zum Baden in die Nordsee. Auf den Bildern sieht man die Mädels mal träumerisch und gedankenverloren oder die ganze Gruppe fröhlich wie immer in diesem Urlaub.

Mit viel Elan und Freude gingen wir durch diese Tage. Wir denken, dass alle jetzt wieder etwas durchatmen können und Kraft für die nächste Zeit getankt haben. Denn es ist wie immer, nach dem Urlaub ist, vor dem Urlaub. Wir werden bestimmt im nächsten Jahr wieder einen Urlaub machen und freuen uns schon jetzt darauf. Die Planung dafür, wird bestimmt nicht lange warten müssen. Wir sind schon jetzt gespannt, wer uns dann begleiten wird.

Dieses Team war schon mal klasse und die meisten haben schon angekündigt, wieder mitfahren zu wollen. Aber bis zum nächsten Urlaub wird es noch etwas dauern. Nun ging es aber nochmal ins Wasser. Einmal musste es noch sein und so beeilten wir uns, ins Wasser zu kommen. Heute wollte Philipp mal als erster ins kühle Nass. Nachdem Philipp den Anfang gemacht hat, gab es bei den anderen auch kein Halten mehr und alle wollten wieder in die Nordsee.

Am Abend machten wir noch einmal den Grill an, der uns von der Unterkunft zur Verfügung gestellt wurde- Toller Service! Wir ließen uns das Essen gut schmecken und erzählten über unsere Eindrücke von dem Urlaub.


Lea war die erste, die heute ins Bett gehen wollte. Sie musste aber nochmal von oben grüßen. Einige fingen schon mal an die Koffer zu packen und wir sprachen durch, wie es am nächsten Tag ablaufen soll. Wir planten unsere Abfahrt für 10 Uhr. Das bedeutete für jeden von uns eine Menge Arbeit. Wir konnten nicht direkt vor die Häuser fahren, aber es klappte prima. Alle halfen mit, so gut sie konnten, dass wir tatsächlich um zehn Uhr starten konnten. Auf dem nächsten Bild sind wir schon auf dem Rastplatz Allertal angekommen und legen eine kurze Pause ein. Anschließend konnten wir unsere Fahrt problemlos fortsetzen und kamen, wie geplant, gegen 15h in Göttingen an. Es war für alle eine

entspannte Heimfahrt. Bei Philipp zu Hause angekommen, wurden wir schon von einem Begrüßungskomitee erwartet. Lea, Sandra, Sabine und Julian wurden abgeholt. Gabi brachte ich kurz zu ihrem Auto und Philipp war ja schon vor seiner Tür. Als letztes brachten wir Carina nach Dransfeld. Kathrin und ich kümmerten sich noch um das Auto, bauten die fehlenden Sitze wieder ins Auto ein, dann noch schnell das Auto waschen und aussaugen, voll tanken und wieder nach Rosdorf bringen. Jetzt war auch für uns der Urlaub zu Ende. Ein Urlaub, der uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Vielen Dank, an alle aktiven Unterstützer, die diesen Urlaub möglich gemacht haben. Es sind schon besondere Menschen, die einen Teil ihres Jahresurlaub dafür einsetzen, dass andere einen tollen Urlaub verbringen können. Herzlichen Dank!










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