• Stefan Riemer

Tatsächlich haben wir es geschafft und sind nach Norden gefahren, um die Seehundauffangstation zu besuchen. Gleich nach dem Frühstück ging es los. Das Wetter sah nicht sehr gut aus und somit war unsere Entscheidung genau richtig.

Als wir in Norden angekommen sind, war schon ziemlich viel los. Doch wir bekommen ja immer ein Parkplatz.

Hier an der Seehundstation ist ein richtiger Freizeitpark entstanden, wo man alle möglichen Dinge anstellen kann. Wir jedoch wollten nur zu den Seehunden. Als wir dort angekommen sind, standen schon einige Menschen in der Schlange und warteten darauf, reingelassen zu werden. Wir hatten das Glück, dass wir an der Seite einen separaten Eingang benutzen durften. So brauchten wir gar nicht lange warten und waren gleich drinnen. Da nicht so viele Besucher gleichzeitig reindürfen, hatten wir viel Platz zum Schauen und genügend Abstand zu den anderen Besuchern.

Nun brauchten wir nur noch um die Ecke schauen und sahen die Becken und die "Ufer", wo sich die jungen Heuler sonnten. So wie sie sich in der Sonne rekelten, erinnerte mich das an unsere Truppe am Vortag am Strand. Eine gewisse Ähnlichkeit konnte ich tatsächlich feststellen. Doch wer jetzt wer ist und wer mit wem Ähnlichkeit hat, das müsst ihr selber entscheiden.

Auf jeden Fall erinnert mich dieses Bild doch sehr an ein Strandfoto von uns. Carina und Philipp waren auch sehr an den Schautafeln interessiert und wir brachten einiges über die Seehunde in Erfahrung. Über die Sinnesorgane im Vergleich zu den Menschen und auch über den Lebensraum der Tiere haben wir einiges gelernt. Wir schauten uns die "Speisekammer" der jungen Heuler an, wo die Namen und das Gewicht genau notiert wurden. Dort wurde dann die richtige Menge an Essen für die jungen Seehunde zusammengemischt. Wir konnten noch beobachten, wie die größeren mit Fischen gefüttert wurden. Sofort kamen auch die Möwen vorbei und wollten den ein oder anderen Fisch abhaben und es wurde sehr unruhig im Becken. Aber wir waren der Meinung, dass die Seehunde alle satt geworden sind. Nach so viel Informationen brauchten auch

wir erst einmal wieder eine Stärkung und besuchten eins der vielen Lokalitäten, wo es was zu trinken und zu essen gab. Auch dieser Tag ging rasend schnell zu Ende. Wir machten uns dann auch bald auf den Rückweg, der ja auch noch eine Stunde Zeit in Anspruch nahm.

Einig waren wir uns, dass wir unbedingt noch mal über die "Kante" schauen müssten. So machten wir uns auch nach einer Tasse Kaffee gleich nochmal auf den Weg zum Strand und genossen die warme Abendluft an der See. Wir waren uns auch schnell einig, dass wir am nächsten Tag wieder einen "Faulenzertag" am Strand einlegen wollen würden. Wir machten uns dann auf den Heimweg, da wir alle wieder sehr müde waren von der frischen Seeluft und den vielen Eindrücken des heutigen Tages.

Auch ich bin langsam Müde und freue mich auf mein Bett. Die Nächte hier sind doch eher kurz und wir haben ja morgen auch wieder etwas vor. Auch wenn es nur ein Strandtag werden soll, so haben wir für den Abend einen Tisch in einem netten Restaurant bestellt und wollen uns mal so richtig verwöhnen lassen.

Liebe Grüße und eine gute Nacht von der gesamten Truppe sendet

Stefan.



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  • Stefan Riemer

Heute ist auch der Letzte aus unserer Truppe mit der Bahn eingeflogen und wurde mit tosendem Applaus am Bahnhof begrüßt. Gabi wird uns ab heute ein wenig unterstützen. Jetzt sind wir komplett. Doch bevor wir losgefahren sind, mussten wir uns noch ein wenig schick machen.

Der Versuch mich auch schick zu machen scheiterte jedoch kläglich. Deshalb haben wir auf diese Bilder verzichtet.

Jetzt also wieder zurück nach Wilhelmshaven um Gabi zu begrüßen. Diesmal fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Wilhelmshaven. Mittlerweile kennen wir uns ja gut aus und fanden gleich zwei Parkplätze in der nähe der Innenstadt und somit in der Nähe vom Bahnhof. Alle waren bester Laune und wir freuten uns, auch Gabi hier an der Nordsee, begrüßen zu können.

So war es dann auch. Jetzt waren wir zu neunt on Tour. Wir erledigten noch ein paar Einkäufe in Wilhelmshaven und freuten uns über das tolle Wetter. Langsam mussten wir aber auch wieder mal eine Stärkung zu uns nehmen.

Nachdem wir das Eis, die Torte und die Fischbrötchen vernascht hatten, machten wir uns auf den Weg zurück nach Schillig. Eigentlich wollten wir am Abend Essen gehen, doch leider war kein Tisch mehr in dem Restaurant für heute zu bekommen. Also beschlossen wir spontan Pizza zu backen. So wurde Gemüse geschnippelt und Champignons geputzt. Drei Bleche mit verschiedenen Zutaten bereiteten wir zu. Gedeckt wurde wieder auf der Terrasse und dort wurde auch die Pizza serviert.

Im Anschluss gingen wir nach drinnen, um unsere Kunstwerke weiter zu gestalten. Es war noch nicht alles fertig, was die Tage vorher angefangen wurde und so holten wir die Farben und Pinsel wieder hervor und dekorierten unsere kleinen Kunstwerke weiter.

Für den morgigen Tag wollten wir die Seehunde in der Seehundstation in Norden besuchen. Alle waren von der Idee begeistert und so beschlossen wir, nach dem Frühstück loszufahren. Für heute war dann nicht mehr viel geplant und wir gingen dann nacheinander ins Bett.


Von allen liebe Grüße sendet Stefan

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  • Stefan Riemer

Nach dem wunderschönen Sonnenuntergang gestern, wollten wir am heutigen Tag die Sonne mal richtig genießen. Natürlich erst nach dem Frühstück. Davon gibt es heute aber kein Foto. Sonst denken alle, dass wir nur am Essen sind. Stimmt zwar, aber das muss ja nicht jeder wissen. Wir packten unsere sieben Sachen und starteten den zweiten Versuch ein Tag am Strand zu verbringen.

Mit dem Wattmobil, bepackt mit unseren Gepäck, machten wir uns auf zum Strand. Dort angekommen bauten wir alles auf, was wir brauchten: Sonnenschirm, Strandmuschel und jede Menge Decken. Dann machten wir es uns gemütlich.

Gut geschützt vor der Sonne beobachteten wir das bunte Treiben am Strand. Da das Wasser auch gerade da war, wollten wir heute auch baden gehen. Wir träumten so vor uns hin und stellten mit entsetzen fest, dass das Wasser schon wieder auf dem Rückweg war. So beeilten wir uns noch rechtzeitig ins Wasser zu kommen.


Mit unserem tollen Mobil war das auch kein Problem dem Wasser hinterher zu laufen. Tatsächlich erreichten wir das Wasser. Es reichte zwar nicht mehr um hinein zu springen, aber wir genossen es, um uns abzukühlen. Das war herrlich und hat richtig Spaß gemacht. Diese Badefotos möchten wir euch allerdings ersparen.

Nach dem Badetag packten wir unsere Sachen wieder ein. Es zeigte sich, dass Strandmuscheln sich anscheinend aktiv weigern, wieder in die Tragetasche gepackt zu werden. Es dauerte einige Zeit, bis unsere zwei Badenixen die Strandmuschel überredeten wieder dort reinzupassen.

Sie war doch dort drin, also muss sie da auch wieder rein. So glaubten die beiden und nach einigen Versuchen musste die Muschel aufgeben. Sie hatte keine Chance gegen die beiden Damen. Mit vereinten Kräften brachten sie die Strandmuschel unter Kontrolle und wir konnten den Strand wieder gemeinsam verlassen und nach Hause gehen. Kathrin hatte versprochen für uns alle bretonische Galette zum Abendessen zuzubereiten. Das war wieder ein Gaumenschmaus und es hat allen sehr gut geschmeckt.




Den anderen, die nicht zu sehen sind, hat es auch geschmeckt. Langsam wurde es aber auch wieder Zeit ins Bett zu gehen. Die Seeluft macht verdammt müde und auch die viele Bewegung sorgte dafür, dass wir alle die richtige Bettschwere bekamen.

Auch mussten wir ja morgen nochmal nach Wilhelmshaven ein paar Kleinigkeiten erledigen und Gabi vom Bahnhof abholen, damit wir komplett sind für die restlichen Tage hier an der Nordsee.

Aber jetzt erstmal gute Nacht und liebe Grüße von der Küste von allen und von mir

Stefan

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